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Schornsteinfegerinnung Karlsruhe
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Bringt der Schornsteinfeger immer noch Glück?

VoIker Jobst über seine Arbeit und die Argumente für den Schornsteinfeger



Rhein - Neckar - Zeitung: von Philipp Krohn.



Wenn Wolfgang Clement oder Peer Steinbrück sich über Schornsteinfeger äußern, hört sich das nicht besonders positiv an. Doch nicht nur der Berliner Wirtschaftsminister und der Düsseldorfer Regierungschef wollen den Kehrmeistern an ihre goldbeknöpften Kragen. In allen Parteien gibt es Bestrebungen das Schornsteinfegermonopol aufzuweichen - im Sinne der Marktliberalisierung. Im Internet finden sich mehrere Initiativen, die die Schornsteinfeger scharf angreifen. Eines ihrer Argumente: Das Monopol stammt aus der Nazizeit und sei deshalb doch überholt; Schornsteinfeger werden mit Weqelaqerern auf eine Stufegestellt.

Volker Jobst wundert und ärgert sich über solche Bestrebungen. "Für mich sind nur sicherheitstechnische Dinge relevant", argumentiert der Kehrmeister, der die Heizungssysteme seines Bezirks ganz genau kennt. Wurde ein Installateur seine Arbeit übernehmen, wäre er von finanziellen Eigeninteressen geleitet. Er als selbstständiger Unternehmer dagegen hat nichts davon, wenn er Probleme beanstandet; er ist neutral - aber manchmal auch unbequem, weshalb er auch eine freie Wahl des Schornsteinfegers für fragwürdig hält. Am Ende wurde sich der Kunde vermutlich den Schornsteinfeger suchen, der am wenigsten beanstandet. "Überall wollen die Menschen Sicherheit: Im Lift, im Auto. Wir sorgen für Sicherheit auch in den Häusern", argumentiert Jobst.

Ein Badezimmer im Stadtteil Pfaffengrund: Mit einem Prüfgerät untersucht Volker Jobst die Abgaswerte bei der Gasverbrennung eines Durchlauferhitzers. Er trägt Stiefel, eine Arbeitsweste, eine Latzhose mit seinem Namensschild. Nur der Zylinder fehlt zum Clichébild. "Dann würde ich gegen die Türen stoßen", rechtfertigt sich Jobst lachend. Nach einer Minute zeigt das Gerät die Werte an. Der Kohlenmonoxidwert liegt bei 1500 und damit über dem zulässigen Grenzwert.

Jobst berichtet der Wohnungsmieterin das und klebt sich ein rotes Ausrufezeichen auf seine Aufzeichnungen: Die Baugenossenschaft, Wohneigentümerin, muss informiert werden, damit sie den Erhitzer austauschen kann. Was ohne solche Überprüfungen passiert, erlebt man in unseren Nachbarländern Jahr für Jahr: 300 Kohlenmonoxid-Opfer sterben in Belgien nach Auskunft der Schornsteinfeger in ihrer eigenen Wohnung an einer Gasvergiftung. In Frankreich seien es 500.

Ein Schornsteinfeger bringt Glück. Jedes Kind weiß das. Und doch wissen die wenigsten, warum. Im Mittelalter hatten sie einen Status, der nur mit Pfarrern oder Ärzten zu vergleichen war. Denn wenn der Schornsteinfeger den Ruß wegkehrte, verbrannten weniger Häuser. In ländlichen Gegenden wird das noch heute anerkannt. Jobst weiß das aus eigener Erfahrung, denn bevor er einen von zehn Heidelberger Kehrbezirken übernahm, arbeitete er einige Jahre in der Nähe von Stuttgart. "Dort wird noch häufig mit Holz geheizt, da hinterfragt keiner meinen Job", berichtet Jobst. "Gestern hat mich gleich morgens einer mit "Abzocker" begrüßt, einer hat mal gefragt, ob das überhaupt Arbeit ist", berichtet der Bezirkskehrmeister, während er im Keller eines Einzelhauses den Wirkungsgrad einer Heizung berechnet. "Sie müssen sich keine Sorgen machen", versichert er dem Eigentümer, "Ihre Heizung hat einen Wirkungsgrad von 93 Prozent, 88 sind bei ihrer Anlage erforderlich". Hinterher klebt er einen Aufkleber auf den Heizkessel, der anzeigt, wann die Anlage geprüft wurde. Ein drittes Standbein für die Schornsteinfeger neben dem Kehren und der Abgaswerteanalyse ist die Emissionsuntersuchung.

Seit 1974 das Bundesimmissionsschutzgesetz eingeführt wurde, versorgen die Kehrmeister die Ämter mit statistischen Daten. Das Bundesumweltamt verkündete kürzlich: "Ohne die Schornsteinfeger wurden die Kyoto-Ziele in noch weitere Feme rücken."

Zwar musste Jobst mit seinem Gesellen Andreas Hoffmann an diesem Morgen auch einen Stein aus einem Schornstein entfernen, doch Umweltschutz ist für die beiden ebenfalls ein ganz wichtiges Ziel.

Schornsteinfeger beklagen sinkendes Realeinkommen

Bruchsal (mjo). Wovon andere Innungen nur träumen, das hat bei der Schornsteinfegerinnung für den Regierungsbezirk Karlsruhe lange Tradition: Zur Innungsversammlung kommen sage und schreibe an die 99 Prozent der Innungsmitglieder. Weit über 200 waren es also, die sich nun im Bürgerzentrum in Bruchsa1 zur Frühjahrsversammlung trafen. Obermeister Friedrich Hoffmann: "Wir treffen uns seit zehn Jahren zweimal jährlich im Bürgerzentrum." Der Obermeister wies darauf hin, dass die Innung 220 Mitglieder zählt. "Zusammen haben wir mehr als 4 000 Kundenkontakte täglich."

Der Bruchsaler Oberbürgermeister Bernd Doll sicherte dem Handwerk Unterstützung zu. Mit Blick "auf die schweren Wasser im Bereich des Bauwesens", wünschte er sich, "mit dem Handwerk an einem Strang zu ziehen - am gleichen Ende". Sturmischer Applaus brandete auf, als er sich für die Meisterprüfung stark machte: "Man muss doch nicht alles, was gut ist, über Bord werfen." Dank sagte Doll für 350 Arbeitsplätze und 100 Ausbildungsplätze im Bezirk und ermunterte seine Zuhörer, weiterhin junge Menschen auszubilden.

Wie Obermeister Friedrich Hoffmann in seinem Jahresbericht ausführte, bereitet die wirtschaftliche Lage auch seiner Branche große Sorgen. "Die Löhne der Mitarbeiter steigen, die Geschäftsunkosten wie Fahrzeuge oder Versicherungen werden immer teurer", doch die Messgebühren, die vom Wirtschaftsministerium festgelegt werden, könnten dem nicht angepasst werden. "Unser Realeinkommen sinkt", stellte Hoffmann fest. In dem Zusammenhang hagelte es Mitgliederkritik in Richtung Landes- und Bundesverband. Der stellvertretende Landesinnungsmeister Albert Frei versuchte zu beschwichtigen: Die Crux sei, dass das Verdienst der Bezirksmeister an den Beamtentarif angelehnt sei, der Lohn der Mitarbeiter jedoch werde mit gängigen Handwerkslöhnen verglichen. Daraus habe sich die Diskrepanz ergeben.

Baumeister der jungen Republik geehrt

Überdurchschnittlich viele Schornsteinfeger unter den "Männern der ersten Stunde/ Kreishandwerkerschaft richtete zentrale Feier zur Vergabe der goldenen Meisterbriefe aus



Karlsruhe (mjo). Von den 13 "Goldenen Meistern" in Karlsruhe und der Region kommen sechs aus dem Schornsteinfegerhandwerk. Sie haben sich 1953 zur Meisterprüfung entschlossen. Damit zeigt es sich wieder einmal, dass Schornsteinfeger überdurchschnittlich fortbildungsfreudig und mutig sind. Bei der ersten Feier der Kreishandwerkerschaft zur Verleihung der "Goldenen Meisterbriefe" wurde dies offensichtlich. Aus den anderen Gewerken kamen zwei Zimmerer, zwei Schreiner, ein Bäcker, ein Metzger und ein Friseur.

Die Karlsruher Kreishandwerkerschaft (KH) hat neue Maßstäbe bei der Ehrung von verdienten Handwerksmeistern gesetzt. In einem einzigartigen Schulterschluss mit den Innungen und der Handwerkskammer hat die KH die erste zentrale Feier zur Verleihung der "Goldenen Meisterbriefe" aus der Taufe gehoben. "Wir wollen die Feier als Signal für die Bedeutung des großen Befähigungsnachweises und für die Einigkeit im Handwerk verstanden wissen", erklärte der stellvertretende Kreishandwerksmeister Gerhard Feldmann in der Begrüßung.

Auch Joachim Wohlfeil, Präsident der Karlsruher Handwerkskammer, machte sich in seiner Festrede für den Meisterbrief und für die traditionellen Werte im Handwerk stark. Im Übrigen sprach er von der Notwendigkeit, mehr Eigenverantwortung zu übernehmen. So sollten sich Leute, die viel Sport treiben, privat versichern. Betriebe müssten oft für Mitarbeiter aufkommen, die sich beim Sport verletzt hätten.

Einen Rückblick über die vergangenen 50 Jahre hielt Ehrenkammerpräsident und Ehrenkreishandwerksmeister Harro Leverkus. So sei zum Zeitpunkt, als die Jubilare ihre Meisterprüfung ablegten, auch die erste Tagesschau über den Bildschirm geflimmert. Petticoat und Nylonstrümpfe hätten in der Modebranche für Furore gesorgt. Leverkus bescheinigte den "goldenen Meistern", als "Baumeister in der damals jungen Bundesrepublik und beim Wiederaufbau des Landes" Gewaltiges geleistet zu haben. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Ingo Wellenreuther sicherte dem Handwerk seine volle Unterstützung zu. Er wünsche sich, dass trotz der schlechten wirtschaftlichen Lage der Optimismus nicht verloren gehen möge.

Der goldene Meisterbrief wurde überreicht an: Bäckermeister Vitus Steidle (Hambrücken), Fleischermeister Rudolf Dolt (Bretten), Friseurmeister Karl Bötsch (Bruchsal), an die Schornsteinfegermeister Fritz Bauer (St. Leon-Rot), Paul Burbach (Graben-Neudorf), Johannes Heinrich (Ötisheim), Kurt Pfenning (Pforzheim), Franz Tischel (Neckargemünd), Karl Wetterauer (Wilhelmsfeld), an die Schreinermeister Karl Heinz Kalesse (Karlsruhe) und Otto Müller (Bruchsal) sowie an die Zimmermeister Hans Fix (Karlsruhe) und Rudolf Hofmann (Eggenstein-Leopoldshafen).

Willi Wolf Ehrenmeister der Schornsteinfeger-Innung Karlsruhe

Bei der Mitgliederversammlung der Schornsteinfegerinnung Karlsruhe am 8. Mai 2001 wurde das ehemalige Vorstandsmitglied, Willi Wolf, von den Mitgliedern der Schornsteinfegerinnung Karlsruhe zum Ehrenmeister ernannt und mit der silbernen Ehrennadel ausgezeichnet.

Hiermit fanden seine ehrenamtlichen Tätigkeiten zum Wohle des Schornsteinfegerhandwerks ihre Würdigung. Über viele Jahre hinweg hat er sich außer seinen beruflichen Pflichten als Bezirksschornsteinfegermeister auch rund 30 Jahre für die Belange der Kollegen und des Berufsnachwuchses eingesetzt.

Viele Berufsangehörige in Baden-Württemberg kennen Willi Wolf schon seit seinen Gesellenjahren. Er war in seiner Gesellenzeit vom Schuljahr 1972/1973 bis zum Schuljahr 1977/1978 sechs Jahre nebenberuflicher Lehrer an der Fachschule in Karlsruhe und brachte dem Nachwuchs die Baustoffe näher. Weiterhin war er

2. Vorsitzender der Bezirksgruppe Baden und Berufsbildungsreferent des Landesverbandes des Berufsnachwuchses. Altgeselle der Schornsteinfeger-Innung Karlruhe war er von 1974 bis zu seiner Bestellung.

Seine Berufslaufbahn begann mit der Lehre bei Bezirksschornsteinfegermeister Franz Faller vom 1. April 1960 bis 31. März 1963. Seine Meisterprüfung legte er am 21. Juli 1968 in Karlsruhe mit Erfolg ab.

Sein großes Ziel, einen eigenen Kehrbezirk, erreichte Willi Wolf am 15. Oktober 1978 als er auf den Kehrbezirk Landkreis Calw Nr. 6 bestellt wurde. Im Jahre 1981 ließ er sich auf den Kehrbezirk Stadt Mannheim Nr. 11 versetzen, den er seit dieser Zeit erfolgreich verwaltet.

Am 4. April 1989 wählte ihn die Innungsversammlung als Beisitzer in den Vorstand. Als die Geschäftsstelle in der Rüppurrerstraße 13, in Karlsruhe eingerichtet war, übernahm er kommissarisch das Amt des Kassiers. Im Mai 1993 übernahm er das schwierige Amt des Schriftführers, das er bis zu seinem Ausscheiden am 8. Mai 2001 hervorragend ausführte.

Willi wir wünschen dir alles Gute, Gesundheit und Zeit zum Leben.

Erhard Kühner zum Ehrenmeister ernannt

Innung Karlsruhe:

Bei der Mitgliederversammlung der Schornsteinfegerinnung Karlsruhe am 8. Mai 2001 wurde der ehemalige stellvertretende Obermeister Erhard Kühner von den Mitgliedern der Schornsteinfegerinnung Karlsruhe zum Ehrenmeister ernannt und mit der silbernen Ehrennadel ausgezeichnet.

Den Ehrenmeister Erhard Kühner zeichnen seine ruhige, besonnene und ehrliche Art aus. Diese Tugenden brachten ihm viel Vertrauen der Kollegen ein. Seine liberale Grundeinstellung wird von allen geschätzt. Seine Aufgaben erledigt er mit Hingabe, Freude und Engagement. Mit großem Einsatz hat er sich für die Belange der Kollegen eingesetzt.

Erhard Kühner hat sich schon in jungen Jahren von Zeit zu Zeit über das übliche Maß hinaus für die Belange des Berufes eingesetzt und zahlreiche Aufgaben in den Berufsorganisationen übernommen.



Stationen seiner ehrenamtlichen Tätigkeiten:

1966 - 1970 : Mitglied des Gesellenausschusses der Schornsteinfegerinnung Heidelberg

1965 - 1968 : Technischer Referent des ZdS Bezirksgruppe Nordbaden

1966 - 1968 : Schriftführer des ZdS Landesverbandes Baden-Württemberg

1986 - 1993 : Mitarbeiter am Prüfstand der Schornsteinfegerinnung Karlsruhe

1989 - 1993 : Schriftführer der Schornsteinfegerinnung Karlsruhe

1993 - 2001 : Stellvertretender Obermeister der Schornsteinfegerinnung Karlsruhe

1955 - 1970 : Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr



Erhard wir wünschen dir alles Gute, Gesundheit und viel Zeit für deine Hobbys, das Wandern und das Skifahren.

Manfred Fitterer zum Ehrenobermeister ernannt

Manfred Fitterer zum Ehrenobermeister der Schornsteinfegerinnung Karlsruhe ernannt.



Bei der Mitgliederversammlung der Schornsteinfegerinnung Karlsruhe am 8. Mai 2001 wurde der ehemalige Obermeister, Manfred Fitterer, von den Mitgliedern der Schornsteinfegerinnung Karlsruhe zum Ehrenobermeister ernannt.

Das Ansehen, das der Ehrenobermeister Fitterer genießt, ist in seiner positiven Grundeinstellung, gradliniger Haltung, offenen und ehrlichen Art begründet. Er ist für das Gemeinwesen eingestanden und hat mit Freude Verantwortung übernommen. Seine Kompetenz fundiert aus Qualifikation und fairer Zusammenarbeit. Eine Aufgabe hieß für ihn nicht Sonntagsreden zu halten und zu repräsentieren, es war für ihn, das eigene Handeln für Jedermann sichtbar zu machen und sich der Kritik zu stellen. Wünsche, Kundenwünsche, waren für ihn noch nie ein Fremdwort. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass er überall ein gerngesehener "Feger" ist. Einen Mann, der in seiner Freizeit soviel Bürde und Arbeit auf sich nimmt, findet man heute nur noch selten.

Für die Schornsteinfegerinnung Karlsruhe leistete er zwei Mal Pionierarbeit. Mit Beginn der Messungen an Ölfeuerungen in Baden-Württemberg richtete er den Prüfstand der Innung ein. Rechtzeitig erkannte der Ehrenobermeister, dass eine Zusammenlegung der Abteilungen der Innung in einer zentralen Geschäftsstelle zu einer besseren Effizienz führt. Er war es, der die Kollegen überzeugte, dass in Karlsruhe die erste Geschäftsstelle einer Schornsteinfegerinnung in Baden-Württemberg eingerichtet wurde.

Der unermüdlichen Initiative des Ehrenobermeisters Fitterer ist es zu verdanken, dass die Schornsteinfegerinnung Karlsruhe wieder eine Innungsfahne hat. Die Fahne wurde beim Landesinnungsverbandstag 1997 in Hockenheim feierlich geweiht.

Für sein Engagement um das Handwerk allgemein wurde ihm im April 1989 die Obermeisternadel mit großer Ehrenurkunde überreicht. Für seine Verdienste um die Schornsteinfegerinnung wurde er 1991 mit der goldenen Ehrennadel der Schornsteinfegerinnung Karlsruhe ausgezeichnet. Die Bezirkssynode verlieh ihm im Oktober 2000 das Kronenkreuz des Diakonieverbandes der Bundesrepublik Deutschland in Gold.

Viele Berufsangehörige in Baden-Württemberg und Deutschland kennen Manfred Fitterer schon seit seinen Gesellenjahren. Er war mehr als 36 Jahre, davon 7 Jahre als Obermeister im erweiterten Vorstand des Landesinnungsverbandes des Schornsteinfegerhandwerks Baden-Württemberg, über das Normale hinaus für Belange des Schornsteinfegerhandwerks ehrenamtlich tätig.



Stationen seines ehrenamtlichen Engagements:

1965 - 1970 : Kassier des ZdS

1967 - 1970 : Mitglied des Gesellenprüfungsausschusses im Schornsteinfegerhandwerk als Arbeitnehmervertreter der Handwerkskammer Karlsruhe

1967 - 1970 : Beisitzer der Meisterprüfungskommission im Schornsteinfegerhandwerk als Arbeitnehmervertreter der Handwerkskammer Karlsruhe

1968 - 1970 : Altgeselle der Schornsteinfegerinnung Karlsruhe

1973 - 1978 : Leiter des Prüfstandes der Schornsteinfegerinnung Karlsruhe

1975 - 8. Mai 2001 : Vorstandsmitglied der Schornsteinfegerinnung Karlsruhe

1978 - 1984 : Technischer Innungswart der Schornsteinfegerinnung Karlsruhe

1978 - 1979 : ÜBA-Unterweiser

1978 - 1985 : Unterweiser bei BSM-Schulungen

1984 - Nov. 1991 : Obermeister

1985 - 1997 : Stellv. Vorsitzender der Sterbekasse

1965 - 1970 . Mitglied der Bau-BG

1965 - 2000 : Mitglied des ev. Kirchengemeinderates und Mitglied der Bezirks-Synode

1980 - 2000 : Stellv. Vorsitzender der Diakoniestation der Gemeinde Kraichtal; Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr.



Manfred wir wünschen dir für die nächsten Jahre Gesundheit, viel Kraft und Zeit zu leben.

Horst Kress mit Silbernen Ehrennadel ausgezeichnet

Innung Karlsruhe: Am 5. Dezember 2000 wurde der ehemalige Lehrlings- und Berufsbildungswart der Schornsteinfegerinnung für den Regierungsbezirk Karlsruhe für seine Verdienste um das Schornsteinfegerhandwerk mit der Silbernen Ehrennadel der Schornsteinfegerinnung Karlsruhe ausgezeichnet. Gleichzeitig ernannte ihn die Innungsversammlung zum Ehrenmeister.

Der Geehrte ist seit mehr als 30 Jahren ehrenamtlich für das Schornsteinfegerhandwerk tätig. Zur Innungsversammlung am 9. Mai 2000 legte Horst Kress sein Ehrenamt als Lehrlings- und Berufsbildungswart der Schornsteinfegerinnung Karlsruhe nieder. Er war damals der Meinung, einem jüngeren Kollegen Platz machen zu müssen.

Kollege Horst Kress hat das Schornsteinfegerhandwerk vom 1. Mai 1954 bis zum 30. April 1957 bei seinem Lehrmeister Fritz Müller erlernt. Seine Meisterprüfung legte er am 25. Oktober 1962 vor der Prüfungskommission der Handwerkskammer Karlsruhe mit Erfolg ab. Seine Kontinuität zeigte sich schon in der Gesellenzeit. Er blieb bis zur seiner Bestellung am 1. Januar 1970 seinem Ausbildungsbetrieb treu. Seine Bestellung zum Bezirksschornsteinfegermeister erfolgte zunächst auf dem Kehrbezirk Heidelberg Nr. 9. Bei der Neueinteilung der Kehrbezirke zum 1. Januar 1981 ließ er sich auf den Kehrbezirk Rhein-Neckar-Kreis Nr. 22 versetzen. Diesen Kehrbezirk verwaltet er noch heute mit sehr viel Engagement und Freude und zur Zufriedenheit seiner Kunden.

Während seiner Gesellenzeit engagierte er sich schon in der Berufsorganisation der Schornsteinfegergesellen. Er war zunächst Schriftführer im ZDS der Bezirksgruppe Nordbaden, später ihr 2. Vorsitzender. Gleichzeitig war er Altgeselle der Schornsteinfegerinnung Mannheim. Schon in dieser Zeit war er Mitglied des Gesellenprüfungsausschusses.

Nach seiner Bestellung gaben ihm die Innungsmitglieder zunächst als Kassier das Vertrauen. Später wählte ihn die Innungsversammlung zum Berufsbildungswart und einige Jahre darauf zum Lehrlings- und Berufsbildungswart.

Als ein Hobby kann man seine Tätigkeiten im Gesellenprüfungsausschuss betrachten. Mehr als 20 Jahre ist er in diesem Gremium als ordentliches Mitglied (Gesellen- bzw. Meisterbeisitzer) tätig. Für mehr als 4 Jahre war er in den 90iger Jahren Gesellenprüfungsausschussvorsitzender.

Beim Landesinnungsverband des Schornsteinfegerhandwerks Baden-Württemberg überprüft er die Kasse des Landesinnungsverbandes, des Vereins zur Förderung der Aus- und Weiterbildung im Schornsteinfegerhandwerk Baden-Württemberg e.V. und die der Lehrlingskostenausgleichskasse.

Kollege Horst Kress erfreut sich auch in seinem Heimatort einer großen Beliebtheit. Hier engagierte er sich schon in jungen Jahren bei der Freiwilligen Feuerwehr.

Lieber Horst wir danken Dir für Dein großes ehrenamtliches Engagement für das Schornsteinfegerhandwerk, wünschen Dir weiterhin beruflich wie persönlich viel Erfolg, vor allem Gesundheit.

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