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Schornsteinfegerinnung Karlsruhe
QUALITÄTSHANDWERK MIT TRADITIONSBEWUSSTSEIN
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Spendenübergabe an Bruchsaler Lebenshilfe e.V.

Zum 70. Geburtstag des Ehrenobermeisters Manfred Fitterer übergab die Innung, zusammen mit dem Jubilar, einen ansehlichen Betrag der Lebenshilfe Bruchsal-Bretten e.V.

Ehrenobermeister Manfred Fitterer ein Siebziger!
Manfred Fitterer kam am 6. Juli 1939 als Sohn eines Metzgers im badischen Rheinfelden zur Welt. Nach dem Besuch der damals obligatorischen Volksschule begann Manfred am 25.01.1954 die Ausbildung zum Schornsteinfeger im Betrieb von Julius Göckler in Bruchsal und Ettlingen. Nach exakt 3 Lehrjahren legte er die Gesellenprüfung am 24.01.1957, damals noch in Karlsruhe, ab.
13 Gesellenjahre verbrachte Manfred Fitterer bei den Bezirksmeistern Julius Göckler und bis zur eigenen Bestellung bei Martin Eberhardt. Den wichtigen Schritt der Meisterprüfung legte der Jubilar am 25.10.1962 zurück. Das Berufsziel – die Bestellung zum Bezirksschornsteinfegermeister – erreichte er am 01.01.1970 und wurde mit der Verwaltung des Kehrbezirkes Karlsruhe-Stadt Nr.4 betraut. Von hier aus erwirkte Manfred Fitterer ebenfalls nach exakt 5 Jahren seine Versetzung auf den Kehrbezirk Karlsruhe-Land Nr.21, welchen er bis zu seinem Ruhestand 2004 auch verwaltete.
 Von 1965-1969 engagierte sich Manfred Fitterer beim Gesellenverband und auch im Gesellen- u.Meisterprüfungsauschuss. 1968-1970 war er Altgeselle der Innung Karlsruhe.
Als Bezirksschornsteinfegermeister wurde Manfred am 17.04.1975 in den Vorstand der Innung gewählt. Von 1978-1984 wirkte er als Technischer Innungswart und zeitgleich als stellvertretender Technischer Landesinnungswart. Bei der Innungsversammlung am 29.03.1984 wurde er in das höchste Amt der Innung – das des Obermeisters – gewählt.
 Sein umfangreiches Wissen gab er als ÜBA-Unterweiser 1978/79 und in der Erwachsenenbildung von 1978-1985 an den Berufsnachwuchs und die Kollegen weiter.
 Die Innung Karlsruhe konnte von 1973-1978 auf Manfred Fitterer auch als Prüfstandsleiter bauen. Von 1988-1994 war er stellvertretender Vorsitzender der Sterbekasse Baden-Württemberg.
 Für seine besonderen Verdienste um das Schornsteinfegerhandwerk erhielt Manfred die Goldene Ehrennadel der Innung Karlsruhe und wurde 1991 Ehrenobermeister der Innung Karlsruhe.
 Neben seinen wahrlich reichlich vorhandenen Tätigkeiten für das Schornsteinfegerhandwerk, nahm sich Manfred Fitterer noch die Zeit für vielfältige weitere Ehrenämter. So waren bzw. sind dies: Elternbeiratsvorsitzender der Stadt Kraichtal, evangelischer Kirchengemeinderat, stellv. Vorsitzender der Diakoniestation Kraichtal, Oberbrandmeister der Freiwillen Feuerwehr und noch manches mehr.
Für sein kirchliches Engagement erhielt er das „Goldene Kreuz der Landeskirche“ für besondere Verdienste innerhalb der Landeskirche.
 Als nun am 6. Juli 2009 der 70. Geburtstag von Ehrenobermeister Manfred Fitterer anstand, wollte der Vorstand der Innung Karlsruhe den Jubilar zu einem Ehrennachmittag einladen und ihn hoch leben lassen. Manfred zögerte bei diesem Vorhaben und bat OM Jürgen Braun, lieber einen entsprechenden Geldbetrag der Lebenshilfe Bruchsal-Bretten e.V. zu spenden. Diese Anregung wurde vom Vorstand der Innung gerne aufgegriffen und mit einer feierlichen Übergabe am 22.07.2009 in die Tat umgesetzt.
Die Lebenshilfe Bruchsal-Bretten unterhält in Graben-Neudorf ein Behindertenwohnheim mit angeschlossener Behindertenwerkstatt, welches in diesem Jahr bereits ihr 20-jähriges Bestehen feiern kann.
In Anwesenheit von Graben-Neudorfs Bürgermeister Hans Reinwald, dem Geschäftsführer der Einrichtung Herrn Hafner, den Heimleiter Herrn Brambach und dem Werkstattleiter Herrn Metzger wurde der hochvergrößerte Scheck in Höhe von 800,- € übergeben. Zu den angedachten 400,- € der Innung legte der Jubilar selbst 400,- € drauf und so kam der ansehnliche Endbetrag zusammen.
Seitens des Innungsvorstandes nahmen neben Obermeister Jürgen Braun an der Spendenübergabe in Graben-Neudorf noch die Vorstände Franz Weniger und Volker Jobst teil.
 Obermeister Braun erläutert in seiner Ansprache auch die Reform im Schornsteinfegerhandwerk und stößt hierbei auf interessierte Zuhörer.
 Herr Hafner, der Geschäftsführer der sozialen Einrichtung, bedankt sich gleichermaßen bei den großzügigen Spendern Manfred Fitterer und der Schornsteinfegerinnung Karlsruhe. Er betont die Wichtigkeit von Behindertenarbeit und die Arbeit von Behinderten. „Die Spende sei hier gut angelegt“, so Herr Hafner.
 Bei großzügig gereichtem Kaffee und Kuchen wurden noch diverse Themen angesprochen und rege diskutiert.
 Neben der wertvollen – wenn auch kleinen -  Unterstützung einer sehr guten und wichtigen Einrichtung, war es erneut eine gute Gelegenheit, das Handwerk zu präsentieren und gute Gespräche zu führen.

Lehrgang der Verwaltungs- u.Wirtschaftsakademie

Tagesschulung "Der Feuerstättenbescheid" der Verwaltungs- u.Wirtschaftsakademie in Baden-Württemberg

Zu 36 möglichen Schulungsterminen wurden alle Bezirksschornsteinfegermeister in Baden-Württemberg in der Zeit vom 1. April bis 10. Juni 2009 in 20 mögliche Seminarorte im Lande eingeladen.
Die Bedeutung des Schulungsthemas ergab sich aus der Neuregelung des Schornsteinfegerwesens zum 29.11.2008, worin unter anderem die Erstellung eines Feuerstättenbescheides für jede Liegenschaft zur weiteren Berufspflicht des BSM wurde. Da es sich hierbei um Bescheide nach dem Landesverwaltungsverfahrensgesetzes (LVwVfG) handelt, sind einige sehr strenge und verbindliche Formen zu wahren. Wird nur ein formal erforderlicher Teil des Bescheides vergessen oder falsche Widerspruchsfristen angegeben, ist ein Feuerstättenbescheid nichtig und verliert seinen Rechtscharakter.
Stellungnahmen, Mängelberichte oder Bescheinigungen nach dem Schornsteinfegergesetzes oder etwa Immissionschutzverordnung haben alle einen anderen Rechtscharakter wie der nun erforderliche Feuerstättenbescheid. Hier sind nun Bestandteile wie Eingangsteil, Tenor, Begründung und auch der Schlussteil verbindlich vorgeschrieben. Selbstverständlich werden die einschlägigen Softwareanbieter diesen Anforderungen in den Formularen Rechnung tragen, was aber das nun erworbene Wissen um den Verwaltungsakt nicht ersetzen kann.
Eine wichtige Aussage der Referenten war die, dass momentan noch keine Feuerstättenbescheide ausgestellt werden können. Definitiv kann ein Verwaltungsakt erst veranlasst werden, wenn auch eine entsprechende Gebühr hierfür von der zuständigen Stelle festgelegt wurde. Dies ist bei einem Feuerstättenbescheid nicht anders, wie bei anderen Bescheiden von anderen Behörden. Die Festlegung der zu erhebenden Gebühr für den Feuerstättenbescheid obliegt einzig dem Bundesministerium für Wirtschaft in Berlin.
Im Bereich der Schornsteinfegerinnung Karlsruhe wurden diese Schulungen in Freudenstadt, Mannheim, Karlsruhe, Östringen, Pforzheim, Calw und Mosbach abgehalten. Die Referenten Rolf Buchfink und Rudolf Jourdan sind beide Professoren an der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen in Ludwigsburg. Somit war sichergestellt, dass die vermittelten Informationen um den Verwaltungsakt „Feuerstättenbescheid“ fundiert waren und verwaltungsrechtliche Fragen der Seminarteilnehmer auch stichhaltig beantwortet wurden.
Die Vortragsweise der Herren Professoren war kurzweilig und auch von hohem Wissensstand um die für den Vortrag relevanten Abschnitte des neuen Schornsteinfeger-Handwerksgesetzes geprägt.
Diese Tagesschulung der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie – in Zusammenarbeit mit dem Landesinnungsverband – war ein wichtiger Schritt auf dem Weg, Ängste und Vorbehalte der Kollegen gegenüber dem Feuerstättenbescheid zu reduzieren oder gar zu beseitigen.

Der richtige Umgang mit festen Brennstoffen

Wichtig für die kalte Jahreszeit: Der richtige Umgang mit festen Brennstoffen. Wenn die Abende kühler werden, kommt auch die Zeit, den Kamin- oder Kachelofen in Betrieb zu nehmen. Nach wie vor nutzen viele Verbraucher diese Zusatzheizung, um Öl oder Erdgas zu sparen. Der richtige Umgang mit festen Brennstoffen



Wenn die Abende kühler werden - sicherlich nicht unbedingt heuer - , kommt auch die Zeit, den Kamin- oder Kachelofen in Betrieb zu nehmen. Nach wie vor nutzen viele Verbraucher diese Zusatzheizung, um Öl oder Erdgas zu sparen. Doch der Einspareffekt sollte nicht zu Lasten der Umwelt gehen ? daher sind einige Punkte zu beachten.



Jede Feuerstätte muss grundsätzlich an einen entsprechend dimensionierten Schornstein angeschlossen sein. Nur im Zusammenwirken beider Teile wird die Energie aus den festen Brennstoffen - überwiegend Holz ? wirt-schaftlich und problemlos genutzt. Spätestens bei der Ab-nahme durch den Schornsteinfeger ist die Gelegenheit, nach dem Umgang mit dem Brennmaterial zu fragen. Neben der Technik gehört nämlich die Handhabung und der richtige Einsatz des Energieträgers zu den beachtenswerten Aspekten ? dazu berät der ?Mann in Schwarz? fachkundig und neutral.



Am häufigsten wird Scheitholz zur Verbrennung eingesetzt, weil es einfach und kostengünstig beschafft werden kann. Besonders wichtig ist, dass nur getrocknetes Holz mit einer Restfeuchte von höchstens 20 Prozent verbrannt wird. Dazu werden die Scheite etwa zwei Jahre an einem geschützten, luftigen Ort gelagert. Als Alternative kommt technisch getrocknetes Holz in Frage, das sich sofort zum Beheizen einsetzen lässt. Auf keinen Fall darf der Ofen als Müllschlucker missbraucht werden: Alle behandelten, gestrichenen oder beschichteten Holzstücke und sonstiger Abfall gehören in die Mülltonne.



Zu große Holzscheite sind ebenfalls ungeeignet, da sie häufig unvollständig verbrennen und dadurch unnötig viele Schadstoffe freisetzen. Dies belastet nicht nur die Umwelt, auch Feuerstätte und Schornstein leiden darunter. Bei richtiger Nutzung weist Holz jedoch eine sehr gute Ökobilanz auf, denn es gilt als CO2-neutral und trägt nicht zum Treibhauseffekt bei.



Wenn Sie etwas über Handhabung und Lagerung des heimischen Rohstoffs wissen möchten, fragen Sie einfach Ihren Schornsteinfeger.



Er kann jede Menge Tipps zum richtigen Umgang geben ? und Sie genießen die Vorzüge Ihrer Feuerstätte und des Brennmaterials.

Altbestand bei Heizungen weiterhin sehr hoch

Eine neue Studie bringt es an den Tag: In Deutschland sind noch immer zu viele veraltete Heizungsanlagen in Betrieb. Die Statis-tik des Schornsteinfegerhandwerks (ZIV) für das Jahr 2005 zeigt, dass ca. 900.000 Öl- und Gaskessel bis zum 31.12.2006 hätten ausgetauscht werden müssen. Das ?Verfallsdatum? gilt für alle Heizungsanlagen, die vor dem 31.12.1978 installiert wurden.Altbestand bei Heizungen weiterhin hoch



Rund 900.000 Kessel stehen vor Stilllegung



Eine neue Studie bringt es an den Tag: In Deutschland sind noch immer zu viele veraltete Heizungsanlagen in Betrieb. Die Statis-tik des Schornsteinfegerhandwerks (ZIV) für das Jahr 2005 zeigt, dass ca. 900.000 Öl- und Gaskessel bis zum 31.12.2006 hätten ausgetauscht werden müssen. Das ?Verfallsdatum? gilt für alle Heizungsanlagen, die vor dem 31.12.1978 installiert wurden.



Rund 654.000 Ölheizungen und 259.000 Gasheizungen überschritten laut Statistik bis Anfang 2006 die zulässige Altersgrenze. Sie erfüllen in der Regel nicht mehr die an den Energieverbrauch gestellten Forderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV). Von der Erneuerungspflicht betroffen sind Mehrfamili-enhäuser sowie Ein- und Zweifamilienhäuser im Falle eines Verkaufs.



Die Mängelliste macht jedoch vor den veralteten Heizungsanlagen nicht halt: ca. 541.400 Ölheizungen (8,4 % des Gesamtbestandes) und 479.300 Gasheizungen (ca. 5,7 % des Gesamtbestandes) der jüngeren Generation wiesen laut ZIV-Erhebung aus dem Jahr 2005 zu hohe Abgasverluste auf. Diese Zahlen belegen die Wichtigkeit der jährlichen Messung zur 1. Bundesimmissionsschutz-Verordnung (1.BImSchV). Nur die regelmäßige Hei-zungsüberprüfung des Schornsteinfegers deckt etwaige Mängel an den Anlagen auf. So lässt sich durch die nachfolgende Durchführung von Wartungsarbeiten nicht nur wertvolle Energie einsparen, sondern auch die Sicherheit der Hausbewohner gewährleisten.



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