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Schornsteinfegerinnung Karlsruhe
QUALITÄTSHANDWERK MIT TRADITIONSBEWUSSTSEIN
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Glückstour 2010 macht Halt in der Heidelberger Kinderklinik

Am 3. Juni 2010 machte die „Glückstour 2010“ Halt in Heidelberg. Hier besuchten 32 radelnde Schornsteinfeger aus ganz Deutschland die neue Kinderklinik. Ihre Tour begannen diese am selben Tag in Wernau bei Stuttgart und wird sie bis nach Bremen führen. Dort findet ab dem 9. Juni der 126. ZIV-Tag des Zentralinnungsverband des Schornsteinfegerhandwerks statt.
Vor während und nach der Glückstour sammelt der Verein „Schornsteinfeger helfen krebskranken Kindern e.V.“ Spendengelder, welche sie dann wieder an helfende Organisationen und Einrichtungen weitergeben. So auch in Heidelberg an den Verein „Aktion für krebskranke Kinder e.V. Heidelberg“, deren Vorsitzende Frau Gabriele Geib gerne einen Scheck über 5.000,- € entgegen nahm.
Empfangen wurden die radelnden Spendensammler an der Kinderklinik im Neuenheimer Feld von Kollegen der Schornsteinfegerinnung für den Regierungsbezirk Karlsruhe, von dem Heidelberger Bundestagsabgeordneten Dr. Karl Lamers, von Prof. Andreas Kulozik dem Leiter der Onkologie der Kinderklinik und eben von Frau Gabriele Geib.
Seit 2006 sammelte der Verein bereits über 700.000,- € für die kleinen Patienten und verteilte diese Beträge stets an Ort und Stelle der Glückstoren.
Details können unter www.schornsteinfeger-helfen.de und www.glueckstour.de eingesehen werden.
 

Abfegen bei Ehrenmeister Udo Gehrig

Abschied: Bezirksschornsteinfegermeister Udo Gehrig feierte am 19.03.2010 seinen 65. Geburtstag und geht Ende des Monats in den Ruhestand

 

 

Zum traditionellen Abfegen lud er ein und rund 20 Kollegen kamen in seinen Kehrbezirk nach Mannheim-Gartenstadt, welchen Udo Gehrig noch bis 31. März 2010 verwalten wird.
 

Nach über 50 Jahren hat er "abgekehrt"
Von unserem Redaktionsmitglied Anne-Kathrin Jeschke
 
 
Aufgereiht stehen die Kinder des Katholischen Kindergartens Sankt Elisabeth in der Gartenstadt da, mit großen Augen bestaunen sie die vielen "schwarzen Männer" auf dem Hof. Während sich einige noch ganz ängstlich verstecken, diskutiert einer schon ganz forsch mit den Schornsteinfegern über deren Arbeitsgerät, "den "Handfeger". Der Pimpf zeigt auf einen: "Der Handfegermann". Das Gelächter ist groß unter den Kollegen. Doch obwohl eine ganze Gruppe der "Glücksbringer" da ist, steht heute einer von ihnen im Mittelpunkt - und der verschenkt Süßes an die Kindergartenkinder, außerdem Rauchmelder "für die Sicherheit". Er heißt Udo Gehrig und ist Schornsteinfeger im Kehrbezirk Acht - der Gartenstadt.
 
Das allerdings nur noch bis zum letzten dieses Monats. Gestern feierte er seinen 65. Geburtstag und hatte dies zum Anlass genommen, Freunde, Kollegen, Mitarbeiter und Ehemalige zum "Abkehren" einzuladen. "Sie alle haben sich frei genommen." Der zukünftige Ruheständler war ganz gerührt über die vielen Besucher in traditioneller Kluft, mit Zylinder waren die Kollegen gekommen. Mit dem sogenannten "Abkehren" verabschiedete sich der Schornsteinfegermeister symbolisch von seinen Kunden. Stellvertretend für die vielen Haushalte, die er seit 1989 in der Gartenstadt besucht hat, hatte er für diese Tradition zwei Kindergärten ausgewählt. Die Gruppe besuchte auch die Evangelische Kindertagesstätte Himmelsstern.
 
Mit einem lachenden und einem weinenden Auge, so Gehrig, trenne er sich vom Berufsleben. Froh sei er, sich nicht mehr mit all den neuen Aufgaben vom Gesetzgeber "herumschlagen" zu müssen. Beispielsweise werden seine Kollegen ab 2013 "in den Wettbewerb geschickt", wie Gratulant Jürgen Braun, Obermeister der Schornsteinfegerinnung Karlsruhe, berichtete. Von da an können Kunden selbst entscheiden, welchen Schornsteinfeger sie beauftragen. Erneuerbare Energien seien allerdings keine Gefahr für ihre Branche: "Unser Aufgabenfeld verlagert sich eben", so Braun. Man werde immer mehr auch zum "Energiepolizisten". Doch mit dem Arbeitsalltag beschäftigten sich die Kaminkehrer gestern nicht, sie ließen die Arbeit ruhen und feierten Abschied. So bekam Gehrig ein A-cappella-Ständchen von den "Sechszylindern" - ebenfalls Schornsteinfeger. Die Arbeit habe ihm immer viel bedeutet, sagte Gehrig. Und auch seine Frau Erika weiß: "Das war sein Traumjob und ist es bis heute geblieben." Sie freut sich, dass ihnen nun mehr Zeit bleibt. "An erster Stelle stehen dann die Enkelkinder", sagte Udo Gehrig. Enkelin Julia ist neun Jahre alt, im Mai bekommt sie ein Geschwisterchen. Und es geht auf Schiffsreise - erst mit Kollegen vom (Schornsteinfeger-)Kegelclub, dann mit Frau Erika. Gehrig versicherte: "Langweilig wird uns nicht."
 
 
Entnommen aus dem „Mannheimer Morgen“ vom 20.03.2010, welcher auch im Internet unter www.morgenweb.de eingesehen werden kann.
 

Innung gratuliert dem neuen Landrat Dallinger

Vorstandsmitglied Bernhard Köhler überbrachte dem neugewählten Landrat des Rhein-Neckar-Kreises Stefan Dallinger die Grüße der Schornsteinfegerinnung Karlsruhe.

Türkische Delegation in Karlsruhe

Eine Türkische Delegation war am 15.12.2009 zu Gast bei der Schornsteinfegerinnung Karlsruhe







In den Tagen vom 14.-19. Dezember befanden sich 10 angehende Schornsteinfegerfunktionäre aus der Türkei in Hessen und Baden-Württemberg und besuchten neben der Schornsteinfegerinnung auch Firmen die mit Feuerungsanlagen, Feuersicherheit und Brennstoffversorgung befasst sind.
Am Dienstag, 15.12.2009 wurde die Delegation in der Geschäftsstelle der Schornsteinfegerinnung Karlsruhe vom Obermeister Jürgen Braun begrüßt. In einem kurzen Vortrag informierte Braun die interessierten Gäste über die Strukturen des Schornsteinfegerhandwerks in Deutschland, den vorbeugenden Brandschutz, das Qualitätsmanagement,  die Ausbildung und die Aufgaben deutscher Schornsteinfeger.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen in der Karlsruher Bildungsakademie der Handwerkskammer wurde vom Innungstechniker Manfred Mumm eine Schornsteinquerschnittsberechnung nach DIN EN 13384 an der entsprechenden Software demonstriert. So konnte aufgezeigt werden, dass Störungen der Abführung der Verbrennungsgase rechnerisch auch schon im Stadium der Anlagenplanung erkannt werden können. Im Anschluss wurde die Delegation in den Versuchsraum/Prüfstand der Innung geführt. Dort wurden verschiedene Abgasanalysegeräte vorgeführt sowie Varianten der Reinigung von Abgasanlagen demonstriert. Hierfür nahm sich Franz Weniger vom Vorstand der Innung viel Zeit und stieß hier auf wissbegierige Zuhörer. Die hohen Qualitätsstandards der eingesetzten Abgasanalysegeräte von den deutschen Bezirksschornsteinfegermeistern werden durch verpflichtende Prüfstandschecks sichergestellt. Hiervon zeigten sich auch die Gäste aus der Türkei sehr angetan.
Zum Abschluss versammelten sich alle auf dem hoch gelegenen Flachdach der BIA um eine Schornsteinreinigung praxisnah präsentiert zu bekommen.
Die Gruppe um den deutschsprachigen Delegationsleiter Can Cetin, wohnhaft in Pforzheim, ist seit 2005 dabei ein ähnliches Schornsteinfegersystem wie in Deutschland in der Türkei zu installieren. Hierfür ist von offizieller Seite des türkischen Staates auch Unterstützung zugesagt. In der Türkei kommen jährlich mehrere Hundert Bürger zu Tode, weil Feuerungsanlagen mangelhaft errichtet und betrieben werden. Im Zuge des angestrebten Beitritts des türkischen Staates wird ein Angleich von Sicherheitsstandards von Feuerungsanlagen für die Regierung in Ankara unumgänglich. Auch hier werden wir aber feststellen müssen, dass die Mühlen der Gesetzgebung insbesondere hier sehr langsam mahlen. Richtet man den Blick allerdings unweit von Baden auf die andere Rheinseite zu unseren französischen Freunden, so werden wir feststellen, dass auch hier mehrere Hundert CO-Tote jährlich zu beklagen sind. Und Frankreich gehört zu den Gründern der Europäischen Union! In Deutschland ist jeder durch Feuerungsanlagen geschädigte oder zu Tode gekommene Bürger einer zuviel, aber diese Unglücksfälle sind zahlenmäßig hierzulande derart niedrig, dass diese nicht einmal statistisch erfasst werden.
Die Delegation verabschiedete sich am späten Nachmittag mit dem unbändigen Willen in ihrer Heimat etwas für die Sicherheit ihrer Landsleute bewegen zu wollen, auch wenn nach Aussage des Delegationsleiters dies noch viele Jahre dauern wird.


 

 



 


 




 


 




 


 




 


 




 


 




 


 




 


 




 


 




 


 




 


 




 


 




 


 




 


 




 


 




 


 




 


 




 


 




 


 




 


 




 


 




 


 




 


 




 


 







 




 




 




 




 




 




 




 




 





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