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Fortbildung für Innungsmitglieder

Bezirksschornsteinfegermeister drücken die Schulbank

 

Vom 28.09. bis 13.10.2009 finden die Fortbildungsmaßnahmen der Bezirksschornsteinfegermeister der Innung Karlsruhe in der Bildungsakademie der Handwerkskammer Karlsruhe statt.
Rund 215 Kollegen aus dem Innungsbereich erkennen, dass Stillstand Rückschritt bedeutet und drücken aus diesem Grund u.a. in diesen Tagen für zwei Tage die Schulbank.

Bio-Ethanol Öfen - Ganz schön gefährlich

Sie kommen immer mehr in Mode —Einzelöfen welche mit Bio-Ethanol befeuert werden, keinen Rauchabzug benötigen und eigentlich nur Deko­rationszwecken dienen. Natürlich ist es schön, wenn man schon beim Kauf oder Bau eines Eigenheimes aus Kos­tengründen auf einen Zusatzkamin verzichtet hat, und nun für teures Geld doch noch ein Feuerchen ins Wohn­zimmer holen kann.

Erschienen in "Der Rauchfangkehrer", Mai 2009






 


 
Bio-Ethanol Öfen
Ganz Schön — Gefährlich
 
Sie kommen immer mehr in Mode —Einzelöfen welche mit Bio-Ethanol befeuert werden, keinen Rauchabzug benötigen und eigentlich nur Deko­rationszwecken dienen. Natürlich ist es schön, wenn man schon beim Kauf oder Bau eines Eigenheimes aus Kos­tengründen auf einen Zusatzkamin verzichtet hat, und nun für teures Geld doch noch ein Feuerchen ins Wohn­zimmer holen kann.
Nachdem diese Feuerstätten in der Re­gel nicht zu Heizzwecken dienen oder als offene Kamine deklariert werden, müssen diese auch mehr oder weniger keine gesetzlichen Mindestanforde­rungen erfüllen. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: es ist kein Rauch­fang erforderlich, die Feuerstätte ist in der Regel leicht zu transportieren und kann an beliebigen Orten aufgestellt werden und zum Betrieb genügen ei­nige Liter Bioethanol, die einfach hän­disch nachgefüllt werden können. Al­lerdings liegen in dieser Einfachheit auch die größten Gefahrenpotenziale.                                                                     Betrachtet man sich die Bedienungs- und Aufstellungsanleitungen die­ser Feuerstätten einmal näher, wird einem sofort klar, dass die notwen­digen Anforderungen im praktischen Einsatz kaum zu erfüllen sind.                                                                                                       Damit Sie Ihren Kunden Tipps im Um­gang mit Bioethanolfeuerstätten ge­ben können, hier ein paar Auszüge aus Bedienungsanleitungen:
·         Sorgen Sie für eine ausreichende Belüftung, ohne dass ein Durchzug entsteht. Innen darf der Kamin nur an Stellen aufgebaut werden, wo es keine Luftquerströmung gibt. Bitte beachten Sie, dass die Mindest­raumgrößen in Abhängigkeit von der Luftwechselrate bei der Auf­stellung des Kamins zu berücksich­tigen sind.
·         Für ausreichend gute Belüftung sorgen (z. B. Fenster öffnen). Einwandige Weißblech- oder Alu­miniumdosen nicht zu oft benutzen und nicht mit flüssigem Brennstoff befüllen, defekte Brenndosen sofort austauschen.
 
·         Flüssigen Brennstoff nur in dafür vorgesehene Brenndosen, Brenn­kammern verwenden.
·         Rückstände in Gelbrenndosen vor Gebrauch entfernen.
·         Brennstoffe kühl und in einem gut belüfteten Raum lagern.
·         Nur haushaltsübliche Mengen (max. 3o Liter) in Abfüllungen bis zu 3 Litern lagern.
·         Brennenden Alkohol mit einem ABC-Pulverlöscher, alkoholresis­tenten Löschschaum oder Wasser löschen.
·         Vor dem Nachfüllen warten, bis die Brenndose abgekühlt ist.
·         Stellen Sie den Kamin nur dort auf, wo Kinder und/oder Haustiere kei­nen Zugang haben.
·         Halten Sie Möbel, Gardinen oder anderes brennbares Material min­destens 1 Meter vom Kamin ent­fernt. Dieser Abstand gilt auch für Personen oder Tiere, zur Vermei­dung von Bewegungen, welche die Flamme beeinflussen können.
·          Den Kamin nicht abdecken. Legen Sie keine brennbaren Materialien oder Kleidungsstücke auf den Ka­min.
·          Im Kamin darf nur der dafür zuge­lassen Brennstoff verfeuert wer­den.        
·          Der Kamin ist für die Montage in einem Wohnzimmer wie auch für die Außenmontage geeignet. Von der Montage des Kamins in einem Schlafzimmer wird abgera­ten.
·          Der Brennstoffbehälter darf nur außerhalb des Kamins befüllt wer­den. Keinen Brennstoff verschütten. Verschütteten Brennstoff vor dem Anzünden vollständig entfernen. Beim Einlegen und Füllen des Brennstoffes nicht rauchen.                                                                          Beim Anzünden immer ausrei­chenden Abstand seitlich vom Ge­häuse halten.
·          Nie einen noch warmen Brenn­stoffbehälter, oder einen noch bren­nenden Kamin nachfüllen. Das Befüllen des Brennstoff-behäl­ters hat immer außerhalb des Ka­mins zu erfolgen.
·       Personen mit Atembeschwerden wird empfohlen, sich      nicht in Räu­men aufzuhalten in denen der Ka­min in Betrieb ist. Vermeiden Sie Luftdurchzug, denn dieser kann Rußbildung verursa­chen.                                                                   
 
Diese umfangreiche Liste der Vor­sichtsmassnahmen erhebt noch keinen Anspruch auf Vollständigkeit, zeigt aber doch auf, dass es sich hier um ein Produkt mit einem gewissen Gefahrenpotenzial handeln muss. Be­sonders die hervorgehobenen Punkte zeigen, dass der Betrieb dieser Feuer­stellen nicht immer unproblematisch ist. Zum einen soll man für eine aus­reichende Luftzuführung sorgen, und zum anderen darf aber auch kein Luftzug entstehen, der die empfindliche Flamme/Verbrennung stören könnte. Unzureichender Luftwechsel kann zu starken Kopfschmerzen, Übelkeit und anderen Symptomen führen. Bei unsachgemäßem Betrieb ist auch die Entstehung von CO nicht auszuschlie­ßen. Bei der geringsten Unachtsamkeiten im Umgang mit dem Brennstoff können schreckliche Verbrennungen am Körper und natürlich auch Brände entstehen.                                                  
Gerade die in letzter Zeit gehäuften Unfälle (Verbrennungen und Brandschäden) mit diesen Feuerstellen zei­gen auf, wie wichtig es wäre die Be­treiber auf die Gefahren hinzuweisen. Leider werden Bedienungsanleitungen viel zu selten gelesen und die Anförderungen darin rasch wieder vergessen. Vorbeugender Brandschutz ist ein we­sentlicher Bestandteil des Schornsteinfegerhandwerkes — und deshalb ist es unsere Pflicht auch über die Gefahren dieser Feuerungen aufzuklären.

Erschienen in "Der Rauchfangkehrer", Mai 2009

 


 


Aktuelle Pressemeldung und Bilder können auch unter www.schornsteinfeger.de heruntergeladen werden.




 


 




 


 




 


 




 


 




 


 




 


 




 


 




 


 




 


 




 


 




 


 




 


 




 


 




 


 




 


 




 


 




 


 




 


 




 


 




 


 




 


 




 


 




 


 




Schornsteinfegerinnung Karlsruhe
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
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Der richtige Umgang mit festen Brennstoffen

Wichtig für die kalte Jahreszeit: Der richtige Umgang mit festen Brennstoffen. Wenn die Abende kühler werden, kommt auch die Zeit, den Kamin- oder Kachelofen in Betrieb zu nehmen. Nach wie vor nutzen viele Verbraucher diese Zusatzheizung, um Öl oder Erdgas zu sparen. Der richtige Umgang mit festen Brennstoffen



Wenn die Abende kühler werden - sicherlich nicht unbedingt heuer - , kommt auch die Zeit, den Kamin- oder Kachelofen in Betrieb zu nehmen. Nach wie vor nutzen viele Verbraucher diese Zusatzheizung, um Öl oder Erdgas zu sparen. Doch der Einspareffekt sollte nicht zu Lasten der Umwelt gehen ? daher sind einige Punkte zu beachten.



Jede Feuerstätte muss grundsätzlich an einen entsprechend dimensionierten Schornstein angeschlossen sein. Nur im Zusammenwirken beider Teile wird die Energie aus den festen Brennstoffen - überwiegend Holz ? wirt-schaftlich und problemlos genutzt. Spätestens bei der Ab-nahme durch den Schornsteinfeger ist die Gelegenheit, nach dem Umgang mit dem Brennmaterial zu fragen. Neben der Technik gehört nämlich die Handhabung und der richtige Einsatz des Energieträgers zu den beachtenswerten Aspekten ? dazu berät der ?Mann in Schwarz? fachkundig und neutral.



Am häufigsten wird Scheitholz zur Verbrennung eingesetzt, weil es einfach und kostengünstig beschafft werden kann. Besonders wichtig ist, dass nur getrocknetes Holz mit einer Restfeuchte von höchstens 20 Prozent verbrannt wird. Dazu werden die Scheite etwa zwei Jahre an einem geschützten, luftigen Ort gelagert. Als Alternative kommt technisch getrocknetes Holz in Frage, das sich sofort zum Beheizen einsetzen lässt. Auf keinen Fall darf der Ofen als Müllschlucker missbraucht werden: Alle behandelten, gestrichenen oder beschichteten Holzstücke und sonstiger Abfall gehören in die Mülltonne.



Zu große Holzscheite sind ebenfalls ungeeignet, da sie häufig unvollständig verbrennen und dadurch unnötig viele Schadstoffe freisetzen. Dies belastet nicht nur die Umwelt, auch Feuerstätte und Schornstein leiden darunter. Bei richtiger Nutzung weist Holz jedoch eine sehr gute Ökobilanz auf, denn es gilt als CO2-neutral und trägt nicht zum Treibhauseffekt bei.



Wenn Sie etwas über Handhabung und Lagerung des heimischen Rohstoffs wissen möchten, fragen Sie einfach Ihren Schornsteinfeger.



Er kann jede Menge Tipps zum richtigen Umgang geben ? und Sie genießen die Vorzüge Ihrer Feuerstätte und des Brennmaterials.

Altbestand bei Heizungen weiterhin sehr hoch

Eine neue Studie bringt es an den Tag: In Deutschland sind noch immer zu viele veraltete Heizungsanlagen in Betrieb. Die Statis-tik des Schornsteinfegerhandwerks (ZIV) für das Jahr 2005 zeigt, dass ca. 900.000 Öl- und Gaskessel bis zum 31.12.2006 hätten ausgetauscht werden müssen. Das ?Verfallsdatum? gilt für alle Heizungsanlagen, die vor dem 31.12.1978 installiert wurden.Altbestand bei Heizungen weiterhin hoch



Rund 900.000 Kessel stehen vor Stilllegung



Eine neue Studie bringt es an den Tag: In Deutschland sind noch immer zu viele veraltete Heizungsanlagen in Betrieb. Die Statis-tik des Schornsteinfegerhandwerks (ZIV) für das Jahr 2005 zeigt, dass ca. 900.000 Öl- und Gaskessel bis zum 31.12.2006 hätten ausgetauscht werden müssen. Das ?Verfallsdatum? gilt für alle Heizungsanlagen, die vor dem 31.12.1978 installiert wurden.



Rund 654.000 Ölheizungen und 259.000 Gasheizungen überschritten laut Statistik bis Anfang 2006 die zulässige Altersgrenze. Sie erfüllen in der Regel nicht mehr die an den Energieverbrauch gestellten Forderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV). Von der Erneuerungspflicht betroffen sind Mehrfamili-enhäuser sowie Ein- und Zweifamilienhäuser im Falle eines Verkaufs.



Die Mängelliste macht jedoch vor den veralteten Heizungsanlagen nicht halt: ca. 541.400 Ölheizungen (8,4 % des Gesamtbestandes) und 479.300 Gasheizungen (ca. 5,7 % des Gesamtbestandes) der jüngeren Generation wiesen laut ZIV-Erhebung aus dem Jahr 2005 zu hohe Abgasverluste auf. Diese Zahlen belegen die Wichtigkeit der jährlichen Messung zur 1. Bundesimmissionsschutz-Verordnung (1.BImSchV). Nur die regelmäßige Hei-zungsüberprüfung des Schornsteinfegers deckt etwaige Mängel an den Anlagen auf. So lässt sich durch die nachfolgende Durchführung von Wartungsarbeiten nicht nur wertvolle Energie einsparen, sondern auch die Sicherheit der Hausbewohner gewährleisten.



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